Dienstag, 9. April 2013

Gegen das nationalistische Konzert von Frei.Wild!

Am Donnerstag, 11. April wird die Südtiroler Band Frei.Wild im Royal Event Center in Würselen ihre Deutschlandtour beginnen.

Für Aachen bedeutet das, dass vermutlich eine große Anzahl von rechtsoffenen und rechten Fans der Band in der Innenstadt unterwegs sein werden um mit Bus und Bahn nach Würselen zu gelangen. Rechte Übergriffe und Pöbeleien sind da nicht unbedingt auszuschließen.

Für alle, die auf nationalistischen Rotz keinen Bock haben, ist das Autonome Zentrum Aachen ab 16 Uhr geöffnet. Dort gibt es vegane VoKü gegen Spende und ab 20.30 Uhr ein Konzert, garantiert ohne völkischen und nationalistischen Textinhalt.

Hintergrundinfos zu Frei.Wild's Inhalten gibts zum Beispiel hier:
http://www.publikative.org/2013/02/17/frei-wild-gegen-extremismus-ist-wie-krauterlikor-gegen-alkoholismus/

Donnerstag, 14. März 2013

Am Samstag den Nazis die Zähne zeigen! (UPDATE)

Die Partei Die Rechte hat für Samstag, 16. März eine Kundgebung am Elisenbrunnen Theaterplatz in Aachen um 12 Uhr angemeldet. Keine Frage, dass wir dagegen auf die Straße gehen werden.

Ausserdem wollen die Rechtspopulist_innen von ProNRW ab 14 Uhr in Aachen-Eilendorf vor einem zukünftigen Flüchtlingswohnheim hetzen.

 Ab 10 Uhr wird das Autonome Zentrum Aachen (Vereinsstraße 25, direkt am Hauptbahnhof) offen sein und als Anlaufstelle für alle Antifaschist_innen dienen.

Kommt nach Aachen um den Nazis den Tag zu vermasseln! Kleidet Euch unauffällig.

Den Nazis die Zähne zeigen!

Die EA-Nummer und Infotelefon werden wird kurz vorher hier veröffentlicht. Es wird KEIN Infotelefon geben.

Haltet Euch für kurzfristige Informationen über Twitter auf dem Laufenden:
Infoaccount: twitter.com/afademo hashtag: #afademo

Montag, 11. März 2013

Gegen staatliche Repression - Vortrag am 13. März im AZ Aachen


Am 13. März findet im Autonomen Zentrum Aachen, im Rahmen des Antifa Cafés, ein Vortrag zum Thema staatliche Repression statt.
Es existieren etliche Formen staatlicher Repression. Vor allem als politische_r Aktivist_in bekommt mensch diese immer häufiger zu spüren.
Der Vortrag zu ebendiesem Thema befasst sich mit dem Ziel, Mittel und Wege aufzuzeigen um sich vor staatlichen Repressionen zu schützen.

Mittwoch, 13. März um 18 Uhr im Autonomen Zentrum (AZ) Aachen. Der Eintritt ist frei!


Freitag, 11. Januar 2013

Stolberg 2012 - Post von den Bullen?

Aufruf an alle, die im April 2012 bei den Blockadeaktionen gegen den Nazi-Aufmarsch in Stolberg beteiligt waren und jetzt Post von den Bullen bekommen haben:

Bitte meldet Euch umgehend beim Aachener Ermittlungsausschuss (EA), damit Infos gesammelt und das weitere Vorgehen geplant werden können.

Geht auf keinen Fall zu Vorladungen der Polizei - es besteht keine Pflicht dazu.

Die Mailadresse des EA Aachen lautet ea-aachen@nadir.org

KEINE AUSSAGE BEI DER JUSTIZ!

Freitag, 9. November 2012

VS AUFLÖSEN! ZUGTREFFPUNKT ZUR DEMO IN KÖLN

Am 10.11. findet in Köln eine Demo mit dem Motto "Verfassungsschutz auflösen!" statt. Den öffentlichen Zugtreffpunkt findet Ihr beim AK Antifa Aachen.

Samstag, 20. Oktober 2012

9.November - Die Erinnerung zur Mahnung! Vortrag zur Demo in Mettmann

Am 30.Oktober findet im Autonomen Zentrum Aachen ein Vortrag zur überregionalen Demonstration anlässlich des 74.Jahrestages der Reichspogromnacht statt.

Los gehts um 19 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

Am 9. November 2012 findet zum 74. Jahrestag der Reichspogromnacht eine überregionale Demonstration unter dem Motto „Die Erinnerung zur Mahnung – Für eine Welt, in der Antisemitismus, Faschismus und Rassismus keinen Platz haben sollen“ statt.
Doch „Warum Mettmann?“ Bisher vielen vielleicht nur durch das Neandertal bekannt, hat die sonst ruhige und beschauliche Stadt Mettmann mehr zu bieten. So besitzt die Kreisstadt mit der Gaststätte „Lounge Deluxe“ einen wichtigen Rückzugsort für die Neonaziszene in Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit dem NPD-Kreisverband Düsseldorf/Mettmann und autonomen Nationalisten finden hier regelmäßige Treffen und Veranstaltungen statt. In dem Vortrag sollt ihr einen kleinen Überblick über die Mettmanner Verhältnisse und den Neonaziaktivitäten der letzten Jahre erhalten.
Auch als Reaktion auf diese langanhaltenden Zustände soll die überregionale Demonstration am 9. November 2012 unter dem Motto „Die Erinnerung zur Mahnung“ in Bezug zur gegenwärtigen Situation gesetzt werden. Nachdem mehrfach antifaschistische Veranstaltungen, welche auf das Neonaziproblem hinweisen sollten, zur Zielscheibe von Neonazis wurden, ist es nunmehr endlich an der Zeit mit einer überregionalen Demonstration zu zeigen, dass Mettmann kein Rückzugsort für Neonazis aus ganz NRW sein darf. 

Aufruf
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in Deutschland Synagogen in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert und zerstört, Menschen gedemütigt, brutal überfallen und ermordet. Etwa 30.000 Jüdinnen und Juden wurden in Konzentrationslager deportiert. Die Gewalt der Novemberpogrome vom 7. -13. November 1938 fand am 9. November ihren vorläufigen Höhepunkt. Diese schrecklichen Gewalttaten lag der vom nationalsozialistischen Regime propagierte Antisemitismus zu Grunde, welcher von weiten Teilen der Bevölkerung mitgetragen wurde. Jene unvorstellbaren Ereignisse dieser Nacht gehen als Reichspogromnacht in die Geschichte ein.
weiterlesen: http://9november.blogsport.de/aufruf/

Samstag, 22. September 2012

Vortrag am 5.November 2012: 80 Jahre Antifa






80 Jahre Antifaschistische Aktion

Heute sind die Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion das wohl am häufigsten genutzte Symbol der außerparlamentarischen linken Bewegung. Es grenzt vom staatstragenden Antifaschismus ab und steht in einer militanten Tradition. Dabei reicht die Geschichte der
Antifaschistischen Aktion weit zurück.
Es war die KPD, die am 10. Juli 1932 mit einem
»Reichseinheitskongreß« in Berlin die Antifaschistische Aktion initiierte. Damals gab es weder Autonome noch eine Antifa, wie wir sie heute kennen. Wie also hängt das alles zusammen?

Ein Vortrag von Bernd Langer
Bernd Langer, beteiligt an der norddeutschen
Antifa- Koordination in den 1980er-Jahren, Initiator der kulturpolitischen Initiative Kunst und Kampf (KuK), Mitbegründer der Autonomen Antifa (M) und der AA/BO (Antifaschistische Aktion/Bundesweite Organisation), ist bis heute politischer Aktivist und Autor diverser Bücher, die sich mit den revolutionären Bewegungen in Deutschland auseinandersetzen.
Los gehts am Montag, 5.November 2012 um 19 Uhr im Autonomen Zentrum Aachen. Der Eintritt ist frei!

Freitag, 14. September 2012

Aufruf zur Kundgebung gegen Abschiebungen und staatlichen Rassismus

Kundgebung gegen Abschiebungen und staatlichen Rassismus


Ende Januar 2012 erhängte sich Mohammad Rahsepar im Flüchtlingslager Würzburg: Er, wie auch viele andere vor ihm, zerbrach nach Monaten des ungewissen Wartens auf die Stattgabe eines Asylantrages, den unhaltbaren Zuständen im Flüchtlingslager, der ständigen Angst vor einer Abschiebung und an der deutschen Flüchtlingspolitik.

Rahsepars Tod löste eine Welle des Protestes in Flüchtlings- und antirassistischen Kreisen aus und aus dieser resultierte wenig später ein Protestcamp einiger iranischer Schicksalsgenoss_innen in der bayrischen Stadt Würzburg.
In ihrer Pressemitteilung ließen sie verlauten, dass sie nie wieder in ihre Lager zurückkehren werden und traten in einen Hungerstreik. Sie protestierten damit auf drastische Weise gegen die erniedrigenden und knastähnlichen Bedingungen in den Lagern.

Wenn ein deutscher Staat derlei menschenverachtende Lebenssituationen billigend in Kauf nimmt, werden wir es fortan bevorzugen, unseren Weg in den Tod in aller Öffentlichkeit zu gehen.

Die konkreten Forderungen der zehn iranischen Flüchtlinge lauteten damals wie heute:
- Anerkennung als politische Flüchtlinge
- Die drastische Verkürzung der Bearbeitung der Asylanträge
- Die Einführung eines Anspruchs auf Anwält_innen und Dolmetscher_innen von Beginn des Asylverfahrens
- Gewährung der freien Arztwahl
- Die Möglichkeit der Familienzusammenführung
- Arbeits- und Studienerlaubnisse für alle Asylbewerber_innen
- Abschaffung der Gemeinschaftsunterkünfte
- Abschaffung der Residenzpflicht
- Abschaffung der Essenspakete
- Einführung eines Anspruchs auf professionelle Deutschkurse

Daraufhin organisierten sich auch in vielen anderen Städten bundesweit Flüchtlinge und schlugen ebenfalls Protestcamps auf und schlossen sich den Forderungen an. So zum Beispiel in Bamberg, Aub (Unterfranken), Regensburg, Düsseldorf und Osnabrück.

Die Protestcamps erfuhren von vielen Seiten vielfältige Solidaritätsbekundungen und praktische Unterstützung. Doch es gab auch Gegenwind: so wurden einige Protestcamps permanent durch repressive Polizeiauflagen behindert, so zum Beispiel durch die Auflage der Düsseldorfer Behörden, dass auf dem Camp das Schlafen verboten wurde.

Trotz dieser Repression seitens der Behörden und aktiver Ignoranz vieler Politiker_innen setzt sich der Protest bis heute weiterhin fort.
So begannen Aktivist_innen Anfang September einen Protestmarsch von Würzburg nach Berlin um den bis heute unbeachteten Forderungen nochmals Nachdruck zu verleihen.


In grenzenloser Solidarität mit der Protestbewegung rufen wir auf, zur Kundgebung gegen Abschiebungen und staatlichen Rassismus!

Samstag, 20.Oktober 2012 // 14 Uhr // Aachen Markt

Es wird vor Ort Redebeiträge, einen Infotisch sowie Essen gegen Spende geben.

Donnerstag, 13. September 2012

2. Antirassistisches Fussballturnier in Aachen


Am 3.Oktober findet in Aachen das 2.Antirassistische Fussballturnier statt. Die Anmeldefrist für Teams läuft noch bis zum 28.September. Alle Infos gibts unter http://arafu.blogsport.eu


Donnerstag, 6. September 2012

Für das Leben - ohne Rassismus, Antisemitismus und KAL - Demo am 29.9. - Vortrag am 16.9.


Am 29.September findet in Erkelenz eine Demo unter dem Motto Für das Leben – ohne Rassismus, Antisemitismus und „KAL“! statt.


Am Sonntag, 16.September findet deshalb im Autonomen 
Zentrum Aachen ein Vortrag zur Demo statt.
Den Ankündigungstext zum Vortrag gibt es auf der Homepage des AZ.
Hier der komplette Aufruf zur Demo:

Für das Leben – ohne Rassismus, Antisemitismus und „KAL“!
Mehrere antifaschistische Gruppen aus Nordrhein-Westfalen rufen am 29. September 2012 zur Demo „Für das Leben – ohne Rassimus, Antisemitismus und „KAL“!“ in Erkelenz auf.
Als die Morde der Nazi-Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) bekannt wurden, war die Erkenntnis, dass Neonazis über Jahre hinweg nahezu militärisch durchorganisierte Mordanschläge auf Migrant_innen verüben konnten, ein Schock für viele Menschen in unserer Gesellschaft. Für viele war es unvorstellbar, dass bald 70 Jahre nach dem Ende der Nazidiktatur eine Gruppe von Menschen aus rassistischen Gründen ganz gezielt andere Menschen tötete- und dies über einen Zeitraum von mehreren Jahren, ohne von der Polizei gefasst zu werden.

Neben den vielen Ungereimtheiten, die nun im Nachhinein bei den ermittelnden Behörden und ganz besonders beim Verfassungsschutz offenbar werden, müssen sich Politik und Gesellschaft fragen, wie es zu den ungeheuerlichen Taten kommen konnte.
Leider sind die bisher gegebenen Antworten mehr als unbefriedigend. Die Taten werden als Randerscheinung in einer demokratisch verfassten Gesellschaft angesehen, deren Ursprung in den kranken Köpfen einiger weniger Unverbesserlicher zu suchen sei. Wieder einmal wird der organisierte Neonazismus, aus dem der NSU hervorging, als ein randständiges Problem insbesondere der ostdeutschen Länder dargestellt. Völlig ausgeblendet wird hierbei, dass junge Neonazis erstens mittlerweile in allen Teilen Deutschlands eine Gefahr für Leib und Leben vieler Menschen darstellen, und zweitens, dass ihre Ideologie nicht aus einer pädagogisch begründbaren „Fehlentwicklung“ erklärbar ist, sondern aus den in der Mitte der Gesellschaft verbreiteten rassistischen und antisemitischen Ressentiments selbst.
Die uns noch gut in Erinnerung gebliebenen Anschläge von Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda, Mölln und Solingen, begleitet teilweise von einer pogromartigen Stimmung durch applaudierende „Normalbürger_innen“, haben gezeigt, dass Rassismus und durch ihn motivierte Gewalt in Teilen der deutschen Gesellschaft durchaus auf Unterstützung, zumindest jedoch auf stillschweigende Zustimmung oder Billigung hoffen können. Auch die Tatsache, dass Studien zufolge ein beachtlicher Teil der Deutschen antisemitischen Ressentiments zustimmt, sollte nachdenklich stimmen und zur Auseinandersetzung nicht nur mit organisierten Neonazis, sondern mit dem Alltagsrassismus und -antisemitismus in unserer Gesellschaft motivieren.

Auch im Kreis Heinsberg sind neonazistische Strukturen seit einigen Jahren äusserst aktiv. So leben im Kreis mehrere aktive Mitglieder der „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL), unter anderem der Anmelder der im April durchgeführten „Mahnwachen“ der KAL, Gerwin J. aus Erkelenz-Gerderath. Die KAL würdigte die Taten des NSU auf ihre Weise: kurz nach Bekanntwerden der Taten bildete sie auf ihrer Homepage die Comicfigur Paulchen Panther mit dem Schriftzug „Zwickau rulez“ ab. Paulchen Panther wurde im Bekennervideo des NSU, dessen Mitglieder aus Zwickau stammen, dargestellt und führte quasi „moderierend durchs Progamm“. Die Botschaft der KAL, die auf ihrer Homepage auch schon einmal Adolf Hitler zu seinem Geburtstag gratulierte, ist deutlich: die Taten des NSU werden begrüsst und gefeiert. Die Tatsache, dass ein ehemaliges Mitglied der KAL, Falko W. aus Aachen, wegen des Besitzes von Sprengstoff vorbestraft ist, lässt diesen Vorgang durchaus nicht nur als eine Geschmacklosigkeit erscheinen, sondern ist in höchstem Maße alarmierend.
Hier sei ebenfalls erwähnt, dass der mehrfach vorbestrafte „Kameradschaftsführer“ Rene L. in Kelz (östlich von Düren) zurzeit eine Scheune zu einer Art „Braunes Haus“ umbaut, welches nach Fertigstellung ein Ort für rechtsradikale Veranstaltungen wie Konzerte oder Schulungen werden soll.

Von den im Kreis Heinsberg lebenden KAL-Mitgliedern gingen schon mehrfach Übergriffe auf Personen aus, die nicht ins neonazistische Weltbild passen. Zuletzt im Umfeld des „Public Viewing“ in der Heinsberger Innenstadt zum Länderspiel Deutschland-Griechenland. Viele Übergriffe und Attacken ereigneten sich in Wassenberg, wo unter anderem eine Rockkneipe überfallen und mit Gaspistolen auf Menschen geschossen wurde.

Der Kreis Heinsberg hat zudem einige hochrangige Neonazi-Persönlichkeiten hervorgebracht, wie den aus Wegberg stammenden stellvertretenden Bundesvorsitzenden der NPD, Udo Pastörs, oder den bundesweit bekannten, militanten Neonazi-Kader Christian Malcoci, der einige Zeit in Wassenberg-Effeld lebte und dessen Söhne ebenfalls als feste Größen in der regionalen Neonazi-Szene auftreten.

Es ist an der Zeit, den neonazistischen Umtrieben im Kreis Heinsberg endlich offensiv etwas entgegenzusetzen. Es genügt nicht, immer nur zu reagieren, wenn die Nazis wieder einmal eine ihrer Aktionen durchführen. Es genügt nicht, in geschlossenen Räumen und bei Veranstaltungen verbal Position gegen Rassismus und Antisemitismus zu beziehen. Nötig ist ein deutliches Zeichen, um den Nazis zu zeigen, dass ihre Ideologie und ihre Aktivitäten hier und überall unerwünscht sind. Dafür müssen alle, die den Nazis etwas entgegensetzen wollen, gemeinsam auf die Straße gehen- nicht zum Selbstzweck, sondern um einen Anfang zu machen, dem vielfältige Aktionen folgen müssen.

Und dazu rufen wir hiermit auf:
Für das Leben – ohne Rassismus, Antisemitismus und „KAL“!
am 29.09.2012 – 12 Uhr – Bhf. Erkelenz
Alle Infos zur Demo gibt es unter 29september2012.blogsport.de





































Montag, 2. Juli 2012

Naziüberfall in Alsdorf

Laut einem Artikel auf dem Portal linksunten.indymedia.org ist am Freitag, den 29.6. zu einem Überfall mehrerer Nazis der Kameradschaft Aachener Land gekommen. Zu dem Artikel: [Kreis Aachen] Naziüberfall in Alsdorf Hoengen



Fight Back! Kein Angriff bleibt unbeantwortet!

Freitag, 29. Juni 2012

Repression nach Spontandemo in Aachen

Am 09. Mai gab es in Aachen eine Spontandemonstration aufgrund der Inhaftierung eines Genossen. Diese wurde an der Bullenwache "Im Mariental"gestoppt und aufgelöst. Dabei wurden die Personalien einiger Personen aufgenommen und ein Mensch zwischenzeitlich auf die Wache gebracht. Am 14.06. erhielten einige Beteiligte Vorladungen zu Beschuldigtenvernehmungen:
"[...] in der Ermittlungssache Versammlungsgesetze am [...] ist die Beschuldigtenvernehmung [...] erforderlich."


Wir verurteilen diesen Schritt aus mehreren Gründen:

Wie schon bei der Auflösung der Demo ist die Reaktion der Bullen auch hier vollkommen überzogen, da es eine kleine Demo war, von der ausschließlich Rufe und vereinzelt Pyrotechnik ausging.

Das Vorgehen der Bullen dient offensichtlich nur der Einschüchterung und Kriminalisierung von Personen, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Demonstraionsfreiheit wahrnehmen wollen.

Aus den Erfahrungen der letzten Monate wird für uns in Aachen eine Polzeipraxis erkennbar, die sich gegen emanzipatorische, antifaschistische Strukturen richtet:
So wurden angemeldete Demonstrationen durch illegale Spontanauflagen verhindert (Proteste gegen die Naziaufmärsche in Stolberg) und eben wie in diesem Fall TeilnehmerInnen an Spontandemonstrationen kriminalisiert und eingeschüchtert.

Wir haben die Schnauze voll von diese Kackscheisze! Wir lassen uns nicht einschüchtern! Feuer und Flamme der Repression!

AntifaschistInnen aus Aachen

Quelle: linksunten.indymedia.org/62996

Donnerstag, 28. Juni 2012

Pressemitteilung des Autonomen Zentrum Aachen zum bevorstehenden Verkauf des Gebäudes

Wir, der Verein „Freunde unabhängiger Kultur in Aachen“, betreiben seit nunmehr 20 Jahren
das Autonome Zentrum im Bunker unter dem ehemaligen Gesundheitsamt in der
Hackländerstraße. Dort finden soziale und kulturelle Veranstaltungen und Projekte einen
Raum. All das organisieren wir basisdemokratisch und ehrenamtlich, das heißt unbezahlt.
Uns ist bekannt, dass die Stadt Aachen als Besitzerin nun schon seit längerem versucht, das
Gelände zu verkaufen. Wir, die Nutzer_innen, wiesen schon öfter auf die Intransparenz hin,
mit der Stadt und Verwaltung dieses Vorhaben vorantreiben.
So erfuhren wir durch den Hausmeister des Gesundheitsamtes von der geplanten Besichtigung
durch das städtische Gebäudemanagement. Erst auf Nachfrage erfuhren wir, dass es sich um
Projektentwickler handelt, die das ehemalige Gesundheitsamt in ein Hostel
umwandeln/ausbauen wollen. Beim gemeinsamen Besichtigungstermin mit den Vertretern der
IPEM AG aus Wetzlar, die das Projekt für die Hotelkette „A&O HOTELS and HOSTELS
Holding AG“ aus Berlin/Wien entwickeln, wurde uns mitgeteilt, dass sie in ihrem Projekt
etwa die Hälfte der von uns genutzten Fläche für Küche und Frühstücksraum einplanen
möchten. Des Weiteren erfuhren wir, dass ihre Pläne sehr konkret und Kaufverhandlungen
mit Stadt und Verwaltung schon in kürzester Zeit geplant seien.
Durch die Privatisierung des AZ in Kombination mit dem Gesundheitsamt, würde sich die
Stadt Aachen aus der Verantwortung, Räume für unabhängige und alternative Kultur zur
Verfügung zu stellen stehlen.

 weiterlesen auf indymedia

Donnerstag, 31. Mai 2012

Antifa-Camp Dortmund im Sommer: Infoveranstaltung im AZ am 6.Juni

Am 6.6 findet im AZ Aachen ein Vortrag zum Antifacamp in Dortmund statt, welches Ende August sein wird. Der Vortrag fängt um 19 Uhr an.

Seit Jahren demonstrieren Dortmunder Neonazis unter dem Motto “nationaler Antikriegstag” am ersten Septemberwochenende. Sie nutzen den in der rechten Szene fest etablierten Termin, um ihre rassistischen, antisemitischen und geschichtsrevisionistischen Ansichten zu verbreiten. weiterlesen



Dienstag, 8. Mai 2012

Montag, 7. Mai 2012

8.Mai 1945 - Ein Tag zum feiern!

Am Samstag, 12.Mai findet anlässlich des 8.Mai 1945, dem Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus, eine antifaschistische Demonstration in Siegburg statt.



Aufruf zur antifaschistischen Demonstration anlässlich des 8. Mai
Vorwort
Der 8. Mai, als Tag der Befreiung Europas vom deutschen Faschismus, stellt für uns, ohne jedwede Einschränkung, einen Feiertag dar. Zugleich ist es jedoch auch ein Tag des Gedenkens, eines Gedenkens an die größten Greueltaten, die unser Planet je gesehen hat.

Bedeutung für die deutsche Geschichte

Für die deutsche Geschichte stellt sich dieser Tag als ein Schlüsselereignis dar. Deutschland und weite Teile des faschistischen Europas wurden von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft befreit. Die deutsche Bevölkerung schaffte diese Befreiung nicht selbst, nicht zuletzt, da das deutsche Volk aktiv und passiv an der Errichtung des Nationalsozialismus mitgewirkt und Shoah und Krieg mitgetragen hat. Die Befreiung Nazideutschlands gab der jetzigen Bundesrepublik Deutschland eine Chance auf einen Neuanfang, welche nicht adäquat genutzt wurde und NS- und SS-Funktionäre in Wirtschaft und Politik integriert hat. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem kollektiven antisemitischen Wahn der Deutschen hat nie stattgefunden. Dabei sollte die Zeit des dritten Reiches besonders in Deutschland eine Mahnung darstellen. Die in der jüngeren deutschen Geschichte geschehene Umdeutung von dem/der Täter_in zum Opfer beschmutzt das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Von einer aktuellen Politik wäre also das Zeigen aufrichtiger Reue und Demut zu fordern und nicht das Gedenken an deutsche Opfer in der Zeit des Nationalsozialismus, denn ohne das aktive Mitwirken der Zivilbevölkerung wäre die Umsetzung der Shoah, der Massendeportation und anderer Verbrechen an der Menschheit nicht möglich gewesen. Geschichtsrevisionismus und Opfermythen wird nicht nur auf Naziaufmärschen, z.B. in Dresden, Raum gegeben, sondern auch am bürgerlichen Gedenken, wie etwa am Volkstrauertag.
Eine kritische Reflektion der deutschen Geschichte sollte also jeden Menschen zum aufrichtigen Antifaschismus bewegen, um Rassismus, Faschismus, Antisemitismus und Ausgrenzung an der Wurzel zu packen und unmöglich zu machen.
Aus diesem Grund: Kein Vergeben, kein Vergessen!

Internationale Bedeutung
Der Sieg über Nazideutschland muss überall auf der Welt als ein Sieg für die Menschlichkeit betrachtet werden. Des Weiteren sollte er Menschen den nötigen Mut geben sich gegen real existierendes Unrecht aufzulehnen, da der Sieg zeigt, dass auch noch so großes Leid und Unrecht besiegt werden kann.
Aus diesem Grund: Kämpft gegen jedes Leid und jedes Unrecht!
Die Siegermächte
Wir danken besonders den Menschen, die ihr Leben und ihre Freiheit im Kampf gegen den NS riskiert und geopfert haben. Ohne die kämpfenden Soldaten der Armeen von Frankreich, Großbritannien, USA und der Sowjetunion wäre eine Niederschlagung des Nationalsozialismus nicht möglich gewesen.
Sie setzten der industriellen Vernichtung von allen, die nicht ins nationalsozialistische Menschenbild passten, insbesondere den Juden und Jüdinnen und dem deutschen Vernichtungskrieg ein Ende.
Die bis zuletzt ausgebliebene Unterstützung für den antifaschistischen Widerstand gegen Francos Faschismus in Spanien und das verfrühte Einstellen der Entnazifizierung Deutschlands lässt uns jedoch an den rein antifaschistischen Gründen der Siegermächten zweifeln.
Vor diesem Hintergrund: Für einen konsequenten und solidarischen Antifaschismus!
Widerstand gegen das Unrecht
Im faschistischen Europa gab es verschiedene Widerstandsbewegungen. Diesen Bewegungen fühlen wir uns im Geiste verbunden, sofern diese einen emanzipatorischen Charakter hatten, und sehen aktuelle Bestrebungen gegen faschistische Tendenzen in der Gesellschaft in einer Kontinuität aus widerständigem Bewusstsein.
Für ein würdiges Gedenken an alle Menschen die gegen den Faschismus gekämpft haben!

Kommt zur antifaschistischen Demonstration gegen das Vergessen am
12. Mai 2012 nach Siegburg.


Beginn ist um 18Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz
Bündnis Game Over Krauts

Sonntag, 29. April 2012

ProNRW-Kundgebung am 5.Mai in Aachen

Am Samstag, 5. Mai will die rechtspopulistische Kleinstpartei ProNRW im Rahmen ihrer Wahlkampftournee in Aachen eine Kundgebung durchführen.
Auf linksunten.indymedia.org erschien nun ein Text und Aufruf zur Störung der Kundgebung, den wir Euch nicht vorenthalten möchten.

Am 13.Mai finden in NRW Landtagswahlen statt.
Schon seit Wochen sehen wir die Straßen mit der Wahlwerbepropaganda der verschiedenen Parteien geschmückt. Aus den altbekannten heuchlerischen Wahlwerbefloskeln sticht eine Partei wieder einmal besonders hervor.
 
Die sogenannte “Bürgerbewegung” ProNRW wirbt mit dem rassistischen Slogan “Freiheit statt Islam!” um die Stimmen der Wählenden.
Die RechtspopulistInnen geben vor, für einen “Erhalt der christlichen Kultur” einzutreten und fordern unter anderem einen Baustopp für Moscheen und ein “Minarettverbot” nach Schweizer Vorbild.
Ihre rassistischen und vor allem islamophoben Forderungen verbreiten sie im Gewand des bürgerlichen Patrioten, doch der Übergang zwischen ProNRW’s Anzugnazis und militanten FaschistInnen ist fließend. So waren fast alle führenden Köpfe von ProNRW einmal Mitglied in NPD, DLVH, DVU, REP oder einer Kameradschaft.
Am 28.April startet jene rassistische Kleinstpartei auch noch zu einer “groß angelegten Wahlkampftour”, mit Kundgebungen in insgesamt 25 Städten. Darunter auch Aachen. So soll am 5. Mai um 11 Uhr eine Kundgebung vor der Baustelle der Yunus-Emre-Moschee an der Stolberger Straße stattfinden. Danach soll es weiter nach Bonn und Leverkusen gehen.
Das ist jedenfalls der Plan der RassistInnen. Wieviele der Kundgebungen sie dann tatsächlich erfolgreich durchführen können, bleibt abzuwarten. In Aachen zumindest wird es Protest geben.
Wir haben keine Lust auf rassistische und islamophobe Hetze! Deshalb rufen wir dazu auf, die Kundgebung von ProNRW am 5. Mai in Aachen mit allen Mitteln zu stören.

ProNRW in die Pfanne hauen!!! Den RassistInnen eins überbraten! 
Samstag, 5. Mai 2012 / 10 Uhr / Bahnhof Rothe Erde (Aachen-Forst)
Quelle: linksunten.indymedia.org/de/node/59103

Treffpunkte in Aachen: Heraus zum revolutionären 1.Mai!

Wir unterstützen die Mobilisierung zur morgigen Sozialrevolutionären Demo in Köln und veröffentlichen einen Treffpunkt zur gemeinsamen Anfahrt aus Aachen


Sozialrevolutionäre Vorabenddemo zum 1. Mai: 
Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten. Gegen Herrschaft und Kapitalismus! Für die
Soziale Revolution!


Köln-Kalk Kapelle
Montag, 30. April 2012 / 19.00 Uhr
Treffpunkt zur gemeinsamen Anfahrt aus Aachen ist um 16.30 Uhr am Hauptbahnhof Aachen


Mehr Infos zur Demo gibt es beim Sozialrevolutionären Bündnis Köln


Der Naziaufmarsch am 1. Mai wird nach bisherigem Wissensstand in Bonn-Beuel mit Auftakt am dortigen Bahnhof stattfinden.


Treffpunkt in Aachen zur gemeinsamen Anfahrt nach Bonn ist am Dienstag, 1. Mai um 6.30 Uhr am Hauptbahnhof Aachen!
Mehr Infos unter antifabuendnis.blogsport.de