Freitag, 9. November 2012

VS AUFLÖSEN! ZUGTREFFPUNKT ZUR DEMO IN KÖLN

Am 10.11. findet in Köln eine Demo mit dem Motto "Verfassungsschutz auflösen!" statt. Den öffentlichen Zugtreffpunkt findet Ihr beim AK Antifa Aachen.

Samstag, 20. Oktober 2012

9.November - Die Erinnerung zur Mahnung! Vortrag zur Demo in Mettmann

Am 30.Oktober findet im Autonomen Zentrum Aachen ein Vortrag zur überregionalen Demonstration anlässlich des 74.Jahrestages der Reichspogromnacht statt.

Los gehts um 19 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

Am 9. November 2012 findet zum 74. Jahrestag der Reichspogromnacht eine überregionale Demonstration unter dem Motto „Die Erinnerung zur Mahnung – Für eine Welt, in der Antisemitismus, Faschismus und Rassismus keinen Platz haben sollen“ statt.
Doch „Warum Mettmann?“ Bisher vielen vielleicht nur durch das Neandertal bekannt, hat die sonst ruhige und beschauliche Stadt Mettmann mehr zu bieten. So besitzt die Kreisstadt mit der Gaststätte „Lounge Deluxe“ einen wichtigen Rückzugsort für die Neonaziszene in Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit dem NPD-Kreisverband Düsseldorf/Mettmann und autonomen Nationalisten finden hier regelmäßige Treffen und Veranstaltungen statt. In dem Vortrag sollt ihr einen kleinen Überblick über die Mettmanner Verhältnisse und den Neonaziaktivitäten der letzten Jahre erhalten.
Auch als Reaktion auf diese langanhaltenden Zustände soll die überregionale Demonstration am 9. November 2012 unter dem Motto „Die Erinnerung zur Mahnung“ in Bezug zur gegenwärtigen Situation gesetzt werden. Nachdem mehrfach antifaschistische Veranstaltungen, welche auf das Neonaziproblem hinweisen sollten, zur Zielscheibe von Neonazis wurden, ist es nunmehr endlich an der Zeit mit einer überregionalen Demonstration zu zeigen, dass Mettmann kein Rückzugsort für Neonazis aus ganz NRW sein darf. 

Aufruf
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in Deutschland Synagogen in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert und zerstört, Menschen gedemütigt, brutal überfallen und ermordet. Etwa 30.000 Jüdinnen und Juden wurden in Konzentrationslager deportiert. Die Gewalt der Novemberpogrome vom 7. -13. November 1938 fand am 9. November ihren vorläufigen Höhepunkt. Diese schrecklichen Gewalttaten lag der vom nationalsozialistischen Regime propagierte Antisemitismus zu Grunde, welcher von weiten Teilen der Bevölkerung mitgetragen wurde. Jene unvorstellbaren Ereignisse dieser Nacht gehen als Reichspogromnacht in die Geschichte ein.
weiterlesen: http://9november.blogsport.de/aufruf/

Samstag, 22. September 2012

Vortrag am 5.November 2012: 80 Jahre Antifa






80 Jahre Antifaschistische Aktion

Heute sind die Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion das wohl am häufigsten genutzte Symbol der außerparlamentarischen linken Bewegung. Es grenzt vom staatstragenden Antifaschismus ab und steht in einer militanten Tradition. Dabei reicht die Geschichte der
Antifaschistischen Aktion weit zurück.
Es war die KPD, die am 10. Juli 1932 mit einem
»Reichseinheitskongreß« in Berlin die Antifaschistische Aktion initiierte. Damals gab es weder Autonome noch eine Antifa, wie wir sie heute kennen. Wie also hängt das alles zusammen?

Ein Vortrag von Bernd Langer
Bernd Langer, beteiligt an der norddeutschen
Antifa- Koordination in den 1980er-Jahren, Initiator der kulturpolitischen Initiative Kunst und Kampf (KuK), Mitbegründer der Autonomen Antifa (M) und der AA/BO (Antifaschistische Aktion/Bundesweite Organisation), ist bis heute politischer Aktivist und Autor diverser Bücher, die sich mit den revolutionären Bewegungen in Deutschland auseinandersetzen.
Los gehts am Montag, 5.November 2012 um 19 Uhr im Autonomen Zentrum Aachen. Der Eintritt ist frei!

Freitag, 14. September 2012

Aufruf zur Kundgebung gegen Abschiebungen und staatlichen Rassismus

Kundgebung gegen Abschiebungen und staatlichen Rassismus


Ende Januar 2012 erhängte sich Mohammad Rahsepar im Flüchtlingslager Würzburg: Er, wie auch viele andere vor ihm, zerbrach nach Monaten des ungewissen Wartens auf die Stattgabe eines Asylantrages, den unhaltbaren Zuständen im Flüchtlingslager, der ständigen Angst vor einer Abschiebung und an der deutschen Flüchtlingspolitik.

Rahsepars Tod löste eine Welle des Protestes in Flüchtlings- und antirassistischen Kreisen aus und aus dieser resultierte wenig später ein Protestcamp einiger iranischer Schicksalsgenoss_innen in der bayrischen Stadt Würzburg.
In ihrer Pressemitteilung ließen sie verlauten, dass sie nie wieder in ihre Lager zurückkehren werden und traten in einen Hungerstreik. Sie protestierten damit auf drastische Weise gegen die erniedrigenden und knastähnlichen Bedingungen in den Lagern.

„Wenn ein deutscher Staat derlei menschenverachtende Lebenssituationen billigend in Kauf nimmt, werden wir es fortan bevorzugen, unseren Weg in den Tod in aller Öffentlichkeit zu gehen.“

Die konkreten Forderungen der zehn iranischen Flüchtlinge lauteten damals wie heute:
- Anerkennung als politische Flüchtlinge
- Die drastische Verkürzung der Bearbeitung der Asylanträge
- Die Einführung eines Anspruchs auf Anwält_innen und Dolmetscher_innen von Beginn des Asylverfahrens
- Gewährung der freien Arztwahl
- Die Möglichkeit der Familienzusammenführung
- Arbeits- und Studienerlaubnisse für alle Asylbewerber_innen
- Abschaffung der Gemeinschaftsunterkünfte
- Abschaffung der Residenzpflicht
- Abschaffung der Essenspakete
- Einführung eines Anspruchs auf professionelle Deutschkurse

Daraufhin organisierten sich auch in vielen anderen Städten bundesweit Flüchtlinge und schlugen ebenfalls Protestcamps auf und schlossen sich den Forderungen an. So zum Beispiel in Bamberg, Aub (Unterfranken), Regensburg, Düsseldorf und Osnabrück.

Die Protestcamps erfuhren von vielen Seiten vielfältige Solidaritätsbekundungen und praktische Unterstützung. Doch es gab auch Gegenwind: so wurden einige Protestcamps permanent durch repressive Polizeiauflagen behindert, so zum Beispiel durch die Auflage der Düsseldorfer Behörden, dass auf dem Camp das Schlafen verboten wurde.

Trotz dieser Repression seitens der Behörden und „aktiver Ignoranz“ vieler Politiker_innen setzt sich der Protest bis heute weiterhin fort.
So begannen Aktivist_innen Anfang September einen Protestmarsch von Würzburg nach Berlin um den bis heute unbeachteten Forderungen nochmals Nachdruck zu verleihen.


In grenzenloser Solidarität mit der Protestbewegung rufen wir auf, zur Kundgebung gegen Abschiebungen und staatlichen Rassismus!

Samstag, 20.Oktober 2012 // 14 Uhr // Aachen Markt

Es wird vor Ort Redebeiträge, einen Infotisch sowie Essen gegen Spende geben.

Donnerstag, 13. September 2012

2. Antirassistisches Fussballturnier in Aachen


Am 3.Oktober findet in Aachen das 2.Antirassistische Fussballturnier statt. Die Anmeldefrist für Teams läuft noch bis zum 28.September. Alle Infos gibts unter http://arafu.blogsport.eu